Freitag, 10. August 2012

Aktualisiert: www.rechtschreibreform.ch

Neu: stellungnahme des Bundes für vereinfachte rechtschreibung zum artikel

«Rettet das Komma!»

von Martin Helg, «NZZ am Sonntag», 5. 8. 2012, seite 67, ressort Gesellschaft

stellungnahmen des BVR

Donnerstag, 2. August 2012

Zur bundesfeier: der aktuelle ortografiefehler

Der aktuelle ortografiefehler

Die anhänger der substantivgrossschreibung haben recht: Manchmal entscheidet ein grossbuchstabe über den sinn. Aber es funktioniert nicht, weil der schreiber überfordert und der leser nicht darauf angewiesen ist. Hier liest jedermann: «Switzerland of tomorrow.» Weil es so gemeint ist. In wirklichkeit steht hier aber: «Switzerland of morning.»
Deshalb: eigennamengrossschreibung ist einfacher und besser.

Dienstag, 24. Juli 2012

Aktualisiert:
www.rechtschreibreform.ch
Neu u. a.: Die lehrmittelausstellung «magistra12» wird in den «Schaffhauser Nachrichten» erwähnt.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Unter lehrern

Letzter tag der lehrmittelausstellung «magistra12» (http://www.swch.ch/de/magistra) anlässlich der lehrerfortbildungskurse in Schaffhausen. Unter den anderen ausstellern haben wir heimliche fans:
Und ein blick auf unseren stand:


Alles gute zum muttertag!


Zum glück ist niemand auf die idee gekommen, die rechtschreibung müsse auch hier «eindeutig» sein! In den reformdiskussionen spielt die unterscheidungsschreibung jeweils eine grosse rolle: malen / mahlen, Seite / Saite, Lärche / Lerche, greulich / gräulich, wohlbekannt / wohl bekannt, sitzenbleiben / sitzen bleiben, der Gefangene floh / der gefangene Floh. Wie man am heutigen muttertag sieht, leidet die von den reformgegnern beschworene «Ausdrucksvielfalt der Sprache» (Hans Zehetmair) keineswegs, wenn wörter, die gleich ausgesprochen werden, auch gleich geschrieben werden. Oder wie es Wilhelm Bleich schon 1900 formulierte: «Eine zwecklose Erschwerung des Schriftgebrauchs ist es, gleichlautende Wörter verschiedener Bedeutung durch eine verschiedene Schreibung zu unterscheiden, da ja schon der Zusammenhang im Satze jedes Mißverständnis verhütet.»

Mittwoch, 11. April 2012

Der aktuelle tippfehler: «Kamera mit Nachsicht»

Aus dem prospekt von Fust (www.fust.ch): «Kamera mit Nachsicht» im kinderzimmer. Schön, wenn eine überwachungskamera nachsicht zeigt und ein auge zudrückt, wenn das kind nicht brav ist. Gemeint ist allerdings «Kamera mit Nachtsicht».

Mittwoch, 4. Januar 2012

Unser wort des jahres 2011

Gesehen auf einer einladung eines vereins, der das kloster Näfels im kanton Glarus unterstützt:
Wahlfarttsort

Und so wird das wort nach duden geschrieben – mit der gleichen anzahl buchstaben, aber 3 abweichungen:
Wallfahrtsort

Montag, 3. Oktober 2011

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Neu auf

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  • über 60 zitate aus presse- und internetartikeln
  • nachträge bei den stichworten scharf-s, schule, norm, chinesisch, autonomiehypotese

Dienstag, 23. August 2011

Vicco von Bülow alias Loriot gestorben

Der humorist Loriot (www.loriot.de) hinterlässt neben unzähligen guten erinnerungen auch eine schlechte: Er liess sich von den gegnern der rechtschreibneuregelung von 1996 einspannen. Dass er wegen einer banalen änderung der rechtschreibung im alter den humor verlor, ist geradezu tragisch. Ganz unkomisch und populistisch schrieb er in der Bild-zeitung: «Wir sind auf dem Wege, unser wichtigstes Kommunikationsmittel so zu vereinfachen, daß es in einigen Generationen genügen wird, sich grunzend zu verständigen.» Keine regierung dürfe es sich erlauben, «eine Kulturnation zu einer Klasse von Schülern zu degradieren, denen nicht die geringste Anstrengung zumutbar ist». Die behauptung, es gebe wichtigere probleme als die schreibregeln, nannte er «empörend». Kommentar der Frankfurter Rundschau: «Achje. Auch große Humoristen werden nicht jünger.»

Freitag, 29. Juli 2011

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Neu auf
www.rechtschreibreform.ch

  • presseschau
  • stellungnahme zu artikeln in NZZ Folio von Wolf Schneider und Urs Remund
  • hinweise auf bücher zum tema
  • was ist was: stichworte; u. a. schreiben, lesen, staat

Donnerstag, 19. Mai 2011

Alles neu bei xing.com - auch die rechtschreibung?



Einfach Netzwerken - wenn schon nicht nach duden, empfehlen wir anstelle der verbgrossschreibung die substantivkleinschreibung: www.kleinschreibung.ch.

Freitag, 25. März 2011

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Neu u. a.: manifest eines «Komitees für internationale kleinschreibung von substantiven» in Deutschland.

Sonntag, 6. März 2011

Neulich auf NZZ online: Glattahlbahn

Leicht hat man es ja ohnehin nicht mit dem tal der Glatt, dem Glatttal. Die topmoderne Glattalbahn (www.glattalbahn.ch) schreibt sich altmodisch mit 2 t (und trennt am zeilenende zwangsläufig Glat-tal), die meisten zeitungen übernehmen das, nicht aber erfreulicherweise die papiererne Neue Zürcher Zeitung. Ihre online-schwester hat nun aber eine zusätzliche variante erfunden.

Freitag, 4. März 2011

aktualisiert:

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Neu unter anderem:

  • presseschau
  • stellungnahmen zu artikeln in der NZZ (von Konrad Hummler) und in SchweizerZeitung.ch
  • das komplette buch «Šribed wien er reded!» von Emil Baer und Arthur Baur (kürzlich verstorben) aus dem jahr 1937

Freitag, 31. Dezember 2010

«das neue Jahr Willkommen heissen»


Übertriebene grossschreibung im «Tagblatt der Stadt Zürich» vom 29. dezember 2010, «Amtliches». Unsere lösung: nicht mehr, sondern weniger grossschreibung, also www.kleinschreibung.ch.

Freitag, 17. September 2010

Herzlich willkommen: die sicht der stadtverwaltung

Zu rechtschreibreform.blogspot.com/2010/09/herzlich-willkommen.html

Die Kolumne im «Tagblatt der Stadt Zürich» mit der überschrift «Herzlich Willkommen» ist auch auf stadt-zuerich.ch zu finden:

http://www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/das_departement/Daniel_Leupi/tagblatt_kolumnen/100915_herzlich_willkommen.html
Die klippe mit dem «willkommen» hat man umschifft, aber auch hier gibt es zu viel grossschreibung: «Zum Einen, zum Andern». Das «Tagblatt» hat daraus «zum Einen, zum andern» gemacht – korrekt wäre «zum einen, zum andern».

Herzlich Willkommen

Der zürcher stadtrat Daniel Leupi heisst die lernenden (auszubildenden) herzlich Willkommen. Hoffentlich lernen diese die rechtschreibung nicht im (halbamtlichen) «Tagblatt der Stadt Zürich» (15. 9. 2010, seite 2).